Mein Leben wurde zu meiner tiefsten Einweihung
Ich bin Silvia da Eira Agarez.
Schon als Kind war ich sehr feinfühlig und nahm vieles wahr, für das ich damals weder Worte noch eine Erklärung hatte.
Meine frühen Jahre waren geprägt von der Trennung meiner Eltern, von Gewalt und einer Kindheit, in der Sicherheit nicht selbstverständlich war. Meine Feinfühligkeit und meine besondere Wahrnehmung waren immer da – doch es gab keinen Raum dafür.
Also lernte ich weiterzumachen, mich abzulenken und zu funktionieren.
Später bekam dieses Funktionieren eine ganz normale Form: Arbeit, Alltag und Verantwortung.
24 Jahre lang arbeitete ich in der Steuerberatung, absolvierte zahlreiche Fortbildungen und ging einen Weg, der mir lange Sicherheit gab.
Gleichzeitig sprach mein Körper eine immer deutlichere Sprache.
Endometriose, Myome, schwere Verwachsungen, Schmerzen und Blutarmut begleiteten mich über viele Jahre. Bis zu meinem 38. Lebensjahr hatte ich 32 Operationen hinter mir. Eine davon dauerte sieben Stunden. Es gab Zeiten, in denen mein Körper kaum noch Kraft hatte und ich nur noch 24 Kilogramm wog.
Mein Körper zwang mich immer wieder zum Innehalten.
Der Wendepunkt
Nach meiner Nahtoderfahrung war nichts mehr wie zuvor.
Ich schmiss zunächst alles hin.
Nicht, weil ich bereits wusste, wie mein neues Leben aussehen würde. Sondern weil ich tief in mir spürte, dass ich jetzt meinem wirklichen Berufungsweg folgen musste.
Ich war dem Tod begegnet.
Und genau dort begann ich zu verstehen, was es bedeutet, wirklich zu leben.
Etwas in mir erinnerte sich.
Nicht als Gedanke.
Nicht als spirituelles Konzept.
Sondern als Wahrheit, die durch meinen gesamten Körper ging:
Ich bin noch hier.
Und wenn ich hier bin, dann will ich leben.
Wirklich leben.
Ich begann, Verantwortung für mich und meinen Körper zu übernehmen. Ich veränderte meine Ernährung, wandte mich der Natur, den Kräutern und dem Wasser zu und lernte, meinem Körper wieder zuzuhören.
Meine Heilwerdung bestand nicht aus einer einzigen Methode und nicht aus einem schnellen Versprechen.
Sie geschah Schicht für Schicht.
Ich lernte zu atmen, zu fühlen, still zu werden, Grenzen zu setzen und meine Wahrheit auszusprechen.
Ich hörte auf, gegen mich zu kämpfen.
Und genau dort begann mein Leben, wieder durch mich zu fließen.
Ein Wissen, das bereits in mir war
Nach meiner Nahtoderfahrung war plötzlich ein Wissen in mir, das ich zuvor nicht gekannt hatte.
Ein Wissen über Heilung, Heilkräuter und die tiefen Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Bewusstsein.
Ich hatte es weder gelernt noch in Büchern gelesen.
Ich wusste es einfach.
Auch meine Feinfühligkeit und meine besondere Wahrnehmung, die mich bereits seit meiner Kindheit begleiteten, bekamen plötzlich eine andere Bedeutung.
Doch damals vertraute ich diesem Wissen noch nicht vollständig. Deshalb tauchte ich rund vier Jahre lang intensiv in Coachings, Ausbildungen und Fortbildungen ein.
Vieles von dem, was mir dort begegnete, bestätigte, was ich seit meiner Nahtoderfahrung bereits in mir trug.
Doch ich erkannte auch:
Nicht alles, was gelehrt wird, wirkt für jeden Menschen.
Ich habe alles selbst erfahren, geprüft und in meinem Leben umgesetzt. Was mich wirklich unterstützt, bewegt und mir geholfen hat, gebe ich heute weiter.
Alles andere lasse ich weg.
Ich gebe nichts weiter, nur weil ich es einmal gelernt habe. Ich gebe weiter, was ich selbst durchlebt, durchfühlt und verkörpert habe – und das, was im Augenblick der Begegnung individuell durch mich hindurchkommt.
Denn jeder Mensch ist einzigartig.
Jede Seele ist einzigartig.
Deshalb gibt es bei mir keine vorgefertigten Konzepte und keine festgelegten Schritte, die jeder Mensch auf dieselbe Weise befolgen muss.
Der Raum entsteht in der Begegnung.
Mit dir.
Für dich.
Und für das, was sich durch dich zeigen und bewegen möchte.
Mein Berufungsweg
Heute weiß ich:
Auch meine 24 Jahre in der Steuerberatung gehörten zu meinem Berufungsweg.
Sie schenkten mir Klarheit, Struktur, Verantwortungsbewusstsein und ein tiefes Verständnis für Unternehmen und die Menschen, die sie führen.
Diese Erfahrungen fließen heute in meine Businessräume ein.
Denn Business ist für mich weit mehr als Strategie.
Es macht sichtbar, wie ein Mensch sich selbst führt, welche Entscheidungen er trifft, ob er seiner Wahrheit vertraut und ob er bereit ist, seinen eigenen Platz einzunehmen.
In meinen Businessräumen geht es deshalb nicht nur um Sichtbarkeit, Positionierung oder Entscheidungen im Außen.
Es geht um den Menschen hinter dem Unternehmen.
Um Selbstführung.
Um Klarheit.
Um Verkörperung.
Und um den Mut, mit der eigenen Wahrheit sichtbar zu werden.
Mein heutiges Wirken entstand nicht allein aus Ausbildungen oder Methoden.
Es entstand aus allem, was ich durchlebt, gelernt, erfahren und verkörpert habe.
Nichts davon war umsonst.
Alles gehört zu meinem Weg.
Ich öffne Räume
Heute begleite ich Menschen, die spüren, dass ihr bisheriges Leben zu eng geworden ist.
Menschen, die sich selbst nicht länger davonlaufen wollen. Menschen, die bereit sind, ihren Platz einzunehmen, ihre Stimme wiederzufinden und ihre Wahrheit nicht nur zu erkennen, sondern zu leben.
Ich bin keine klassische Coachin und arbeite nicht nach einem starren Lehrplan.
Ich gebe Menschen keine vorgefertigten Antworten darauf, wer sie sein sollen. Ich erschaffe keine Abhängigkeiten und verspreche keine schnellen Lösungen.
Und ich halte keine Räume.
Ich öffne Räume.
Räume, in denen du dir selbst wieder begegnen kannst.
Räume, in denen nichts aus dir gemacht werden muss.
Räume, in denen sichtbar werden darf, was wirklich da ist.
Meine Begleitung verbindet Atem, Tanz und freie Bewegung, Stimme und Klang, Stille und Natur, Körperwahrnehmung, energetische Impulse und vieles mehr.
Auch meine Musik, meine Texte und meine Kunst entstehen aus diesem Raum.
Sie tragen Erlebtes.
Verkörperte Weisheit.
Orte, die erinnern
Portugal, die Azoren, das Meer und die Begegnung mit den Walen sind für mich mehr als Reiseziele.
Es sind Erinnerungsorte.
Deshalb begleite ich Menschen nicht nur in ihren inneren Prozessen, sondern auch an besondere Orte – in die Natur, zum Meer, zu den Walen, zum Feuer, in die Bewegung und in die Stille.
Nicht, damit sie dort etwas im Außen finden.
Sondern damit sichtbar werden kann, was längst in ihnen lebt.
Wofür ich stehe
Ich stehe für Liebe, die nicht nur sanft ist, sondern wahr.
Für Freiheit, die aus Selbstverantwortung entsteht.
Für Fülle, die nicht im Außen beginnt.
Und für eine Spiritualität, die nicht über dem Menschsein schwebt, sondern im Körper ankommt.
Ich stehe nicht für Guru-Systeme, Abhängigkeit oder Machtlosigkeit. Ich nehme keinem Menschen seinen eigenen Weg und seine Verantwortung ab.
Ich gehe ein Stück mit.
Ich erinnere.
Ich öffne.
Ich bleibe.
Bis du dir selbst nicht mehr davonläufst.
Was heute durch mich wirkt, ist teuer bezahlte, durchlebte und verkörperte Weisheit.
Ich gebe dir keine neue Geschichte darüber, wer du sein könntest.
Ich begleite dich dorthin, wo du dich wieder daran erinnerst, wer du bereits bist.
Ich bin hier.
Ich erinnere.
Aus meiner Mitte diene ich.
Erinnern. Verkörpern. Erschaffen.
Liebe. Wahrheit. Freiheit. Fülle. Einheit.
Aus dem Licht geboren.
In Fülle verkörpert.